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26.11.2015

{Rezension} To all the boys I've loved before - Jenny Han


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Titel: To all the boys I've loved before
Autor: Jenny Han
Verlag: Simon & Schuster
Reihe: To all the boys I've loved before #1
ISBN: 9781442426702
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: ?

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Inhalt:

Lara Jean Song keeps her love letters in a hatbox her mother gave her. They aren’t love letters that anyone else wrote for her; these are ones she’s written. One for every boy she’s ever loved—five in all. When she writes, she pours out her heart and soul and says all the things she would never say in real life, because her letters are for her eyes only. Until the day her secret letters are mailed, and suddenly, Lara Jean’s love life goes from imaginary to out of control. [Quelle: Simon & Schuster]

Meine Meinung:

Was habe ich momentan eigentlich mit Büchern, deren Idee ich an sich nicht gut finde, die ich dann aber doch lese und irgendwie gut finde - wenn sie auch nicht überragend sind? Na ja, wie auch immer, es ist mir schon wieder mit To all the boys I’ve loved before passiert.

Zunächst sah es aber alles andere als rosig aus. Denn der Schreibstil der Autorin sagt mir nicht wirklich zu. Das war schon so bei Burn for Burn so und es ist jetzt wieder bei To all the boys I’ve loved before passiert. Irgendwie fühlt er sich für mich etwas gekünstelt hat, einfach so als hätte die Autorin sich zu stark bemüht. Das erschwert das Lesen natürlich ungemein.
Was noch dazu kommt, ist, dass ich die Protagonistin Lara nicht wirklich leiden konnte am Anfang. Sie war so abhängig von ihrer großen Schwester und benahm sich ganz oft, eben wie die kleine Schwester, die einem am Rockzipfel hängt - natürlich nicht so stark, aber so hat es sich angefühlt. Und manchmal ist sie einfach viel zu ängstlich und lebt in ihrer kleinen Welt, aus der sie einfach nicht herauskommen möchte. Zum Glück kann ich mittlerweile sagen, dass ich mich mit Lara angefreundet habe, denn sie macht eine wirklich gute Entwicklung im Buch durch. Sie wird viel selbständiger, wächst an ihrer Rolle. So kommt der Leser - oder zumindest ich - deutlich besser mit ihr klar.
Am Anfang habt ihr euch sicherlich gefragt, was ich den an der Story so „abstoßend“ finde, dass ich das Buch zuerst gar nicht lesen wollte. Nun, ich konnte nicht verstehen- und kann es auch immer noch nicht recht -, wie jemand Liebesbriefe schreiben kann, mit Adresse und allem drum und dran, an Jungs, die sie höchsten Mal geküsst hat und die dann in einer Box in ihrem Zimmer aufbewahrt. Und noch weniger kann ich verstehen, was jemanden dazu bringt, diese Briefe wegzuschicken? Und zu welchem Zweck? War es ein Versehen oder wollte die betreffende Person die briefschreibenden Person vorsätzlich verletzen und einen Schaden zufügen?
Ausgehend von diesem Punkt hat sich die Geschichte aber langsam berappelt. Sie wird echt süß, manchmal vielleicht auch etwas zu süß, aber auf jeden Fall wirkt sie echt. Zugegebenermaßen, das, was vorfällt, mag nicht immer sonderlich originell sein, stören tut dies einem beim Lesen aber eher weniger. Man fiebert trotzdem mit der Protagonistin mit.
So überrascht es nicht, wenn ich jetzt behaupte, dass das Buch sich relativ schnell lesen lässt. Abgesehen vom Anfang bin ich nur so durch die Seiten geflogen. In kürzester Zeit hatte ich es genüsslich verschlungen!
Was mir jedoch gar nicht gefallen hat, ist wie sich Margot am Ende, als sie zu Besuch gekommen ist, verhalten hat. Vorher war sie die fürsorgliche und liebe große Schwester und jetzt so eine Zicke? Tut mir leid, aber das habe ich der Autorin nicht ganz abgekauft.
Das Ende hat mir auch weniger gut gefallen, da es sehr offen gehalten ist und förmlich nach einer Fortsetzung schreit, die es ja glücklicherweise gibt. Ansonsten wäre ich an dieser Stelle echt enttäuscht gewesen. Denn einige Handlungsstränge hängen am Ende einfach noch so in der Luft herum. Als Leser kann man sich zwar denken, wie es ungefähr weitergehen wird, dass man es dann doch lieber schwarz auf weiß hätte, ist jedoch unbestritten.

Mein Fazit:

Alles in allem kann ich durchaus sagen, dass mir To all the boys I’ve loved before gut gefallen hat, definitiv viel besser als ich es zu Beginn erwartet hatte. Dass ich mit dem Schreibstil der Autorin das ganze Buch über nicht recht klar gekommen bin, ist wirklich schade, aber zumindest entwickelt sich die Protagonistin so weiter, dass ich sie am Ende sogar richtig gern hatte. Die Story ist süß, wenn auch nicht perfekt, so lässt sie sich doch allemal wirklich schnell lesen.
Ich kann dieses Buch jedem weiterempfehlen, der nach einem süßen Contemporary Buch für Zwischendurch sucht und gleichzeitig nicht allzu hohe Ansprüche daran stellt.

Meine Bewertung:


Englisch Schwierigkeitsgrad:

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